Image Image Image Image Image Image Image Image Image

Erfahrungsbericht Ungarn

Ehrenamt – Erfahrungen

„Ich habe auch gelernt, dass die Beziehungen die wichtigsten Dinge im Leben sind. Für immer bleibe ich dankbar für die Gastfreundlichkeit, die mir die Ungarn entgegengebracht/bezeigt haben, und dafür, dass sie beschlossen, mich als ihr Familienglied zu behandeln. Ich hoffe, fähig zu werden, mich andern gegenüber ebenso zu verhalten, wie ich es bei mir erfahren habe.”

Meredith

Meredith

Mein Name ist Meredith, ich bin aus Amerika (New Orleans, Los-Angeles) gekommen. Als 2005 der Hurrikan Katrina einen großen Teil der Stadt zerstörte, haben sich mehrere tausend Lokalbewohner und Freiwillige zusammengeschlossen und schwerste Arbeit beim Wiederaufbau der Stadt geleistet.

Ich habe die Kraft des Heiligen Geistes durch die Freiwilligen erfahren, die dienten, um ihren Nachbarn zu helfen, und hätte gern auch selbst ähnliches getan, deshalb beschloss ich, dass es dieses Jahr vollkommen um den Dienst gehen soll.

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit den Kindern, die den Familien-Ganztagshort Kinderinsel (Piliscsaba, Mittelungarn) besuchen, bzw. unterrichte Englisch in der Lehranstalt. Ein großer Teil meiner Schüler sind Roma-Kinder, die in Piliscsaba und Umgebung wohnen.

Was ich ihnen geben kann, sind meine Zeit, meine Fähigkeiten und mein Wissen. Ich mache die Erfahrung, dass Geben viel mehr Freude macht als Annehmen, und Tag für Tag kann ich den Kindern meine Liebe für sie und meine Verpflichtetheit für den Unterricht weitergeben.

Ich habe auch gelernt, dass die Beziehungen die wichtigsten Dinge im Leben sind. Für immer bleibe ich dankbar für die Gastfreundlichkeit, die mir die Ungarn entgegengebracht/bezeigt haben, und dafür, dass sie beschlossen, mich als ihr Familienglied zu behandeln. Ich hoffe, fähig zu werden, mich andern gegenüber ebenso zu verhalten, wie ich es bei mir erfahren habe.

Ich habe verstanden, wie wichtig das Sprachstudium, das Kennenlernen der verschiedenen Kulturen ist und dass die Kenntnis der Sprache und Kultur dazu verhilft, mich in die Welt als den Leib Christi einzufügen.