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Methoden Italien

Migration – Methoden

Empathie und Begleitung

Die aktuellen Methoden der Arbeiter der Diaconia Valdese (Waldensischen Diakonie) beruhen auf zwei grundlegenden Konzepten: Empathie und Begleitung.

Die Menschen, die das Aufnahmeprojekt der Diaconia Valdese in Anspruch nehmen, sind oft Personen, die aus Ländern mit besonders problematischen politischen und sozialen Verhältnissen stammen und nach qualvollen und schwierigen Reisen in Italien ankommen. Der Ansatz, mit dem die Mitarbeiter und Freiwilligen der Diaconia Valdese mit diesen Personen in Kontakt treten, beruht auf Empathie – es soll ihnen das Gefühl vermittelt werden, mit all ihrem Unbehagen und all ihren Unsicherheiten, die durch ihre individuellen Geschichte verursacht worden sind, gut aufgenommen zu sein.

Parallel dazu benutzen die Mitarbeiter und Freiwilligen Methoden, in deren Mittelpunkt die Begleitung und die Unaustauschbarkeit der Personen steht. Diese Methoden haben das Ziel, die Menschen auf ihrem Weg zur Wiedererlangung eines selbständigen Lebens im Aufnahmeland zu begleiten: Sie sollen den Einzelnen die notwendigen Grundkenntnisse liefern, um sich selbständig im Alltag zurechtzufinden, sämtliche Gepflogenheiten zu kennen und den Gang von Verwaltung und Bürokratie zu kennen – kurz all jene Dinge, die für ihre Integration im neuen Gebiet notwendig sind.