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Position Ungarn

Migration – Positionen

Migration in Ungarn

Das ungarische Telegrammbüro sieht neue Herausforderungen im Bereich der Migration, denen sich die Politik und Gesellschaft stellen muss.

Im Bereich der Migration soll man den neuen Herausforderungen kontinuierlich gerecht werden. Der sich mit den Fragen der Flüchtlingsangelegenheiten beschäftigenden Staatssekretär des Innenministeriums hat die Ergebnisse des Jahres 2013 zusammengefasst. Der rechtliche Rahmen muss kontinuierlich abgeändert werden. Hinzu kommt, dass die Gesetze für die Flüchtlingsangelegenheiten in den EU- Ländern nicht überall einheitlich sind, obwohl die Innenminister der EU-Länder am 7. Juni 2013 in Luxemburg den bereits abgestimmten Vorschlag für das gemeinsame europäische System für Migration und Flüchtlingsangelegenheiten errichtende Rechtsregelpaket ohne eine Diskussion bewilligt haben. In den vergangenen Jahren erhöhte sich auch die Anzahl illegaler Einwanderer in unserer Heimat. Dies kam zunächst durch Krise in Syrien, anschließend erlebte die Insel Lampedusa in Italien die Ankunft eines großen Flüchtlingsstroms. Diese große Zahl an Flüchtlingen war besonders für die Länder, in denen die Flüchtlinge zuerst ankamen, besonders große Schwierigkeiten. Als Resultat daraus können immer mehr Flüchtlinge auch in den weiter entfernten Ländern, wie auch in Ungarn, gezählt werden.

Die Behandlung von Migrationsströmen ist eine empfindliche politische Frage. Es sind notwendig, die gemeinsame Visumpolitik weiterzuentwickeln und ein solches gemeinsames europäisches System auszubauen. Innerhalb dieses Systems sollte die empfindlichen politischen Fragen besprochen werden, wie z.B. das Thema der wirksamen Abschiebung und dem Schaffen der Repatriierungspolitik. Für diese Arbeit ist die Bereitstellung geeigneter Geldmittel notwendig.

Ungarisches Telegrammbüro – MTI, im Monat Dezember 2013