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Experiences Hungary

Migration – Experiences

This text is only available in German.

Mein Name ist Thatd Titze ich arbeite als freiwilliger Helfer in Ungarn.

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Thatd Titze (r.) arbeite als freiwilliger Helfer in Ungarn

Das Dorf Görögszállás (im Norden Ungarns) in dem ich lebe und arbeite, ist zum größten Teil von Roma bewohnt. Jeden Morgen beschäftige ich mich im Kinderhaus „Sicherer Anfang“ mit Romakindern und ihren Eltern. Das Kinderhaus leistet vieles, was die Kinder zu Hause entbehren müssen: eine warme Unterkunft, wo sie Gemeinsamkeit erfahren und ausreichend Essen bekommen, außerdem werden ihre Kommunikationsfähigkeiten und motorischen Fertigkeiten gefördert, hier lernen sie ein Sozialverhalten kennen, das für eine feste Bindung notwendig ist. Mir ist es hier möglich die Wichtigkeit von Bewegung, Spiel und Ernährung für die Entwicklung im Kleinkindesalter kennenzulernen, sowie den unmittelbarer Umgang und persönliche Gespräche schätzen zu lernen. So bin ich Teil einer gemeinsamen Entwicklung.

Am Schwierigsten ist für mich das Erlernen der ungarischen Sprache, denn ohne Sprachkenntnisse kann ich mich nur schwer über die Kultur und den Glauben unterhalten. Aber nichtsdestotrotz können wir auch ohne Worte ganz da sein und uns einander zuwenden, einander annehmen und ehren ohne Worte, nur mit den Blicken können wir das ausdrücken. Unter der Woche diene ich den Familien im Kinderhaus, an Sonntagvormittagen teilen wir im gemeinsamen Gebet all das, was uns körperlich und geistig nährt.

Dieses Jahr stellt mich auf die Probe und stärkt mich, denn ich erfahre, wie es ist von zu Hause entfernt zu sein und von der bisher bekannten Welt getrennt. Dies ist einer der Gründe, warum ich in den internationalen Dienst getreten bin.

Mehr und mehr entdecke ich meine Möglichkeiten auf welche Art und Weise ich dienen kann, wie ich Teil der Gemeinschaft werden kann.

Thatd Titze