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Länder

Länder-Tabelle und Definitionen

Die nachfolgenden Informationen sollen einen Einblick in die verschiedenen politischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Strukturen der teilnehmenden Länder in Bezug auf das Thema Migration und Ehrenamt/Freiwilligenarbeit bieten.

Migration

  • Definition Migrant – MigrantInnen/Personen mit Migrationshintergrund: Über MigrantInnen im engeren Sinne (ausländische Zuwandernde) hinaus gelten als „Personen mit Migrationshintergrund“ alle nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Zugewanderten, sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer und alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem nach 1949 zugewanderten oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil. (Statistisches Bundesamt)

    Diese für die Migrationsarbeit wesentliche Definition umfasst also:

    – zugewanderte AusländerInnen (einschließlich asylsuchende Flüchtlinge)

    – aus dem Ausland zugewanderte Deutsche (Aussiedler) und ihre in Deutschland geborenen Kinder

    – in Deutschland geborene AusländerInnen

    – in Deutschland geborene Deutsche, sofern ein Elternteil AusländerIn oder ZuwandererIn war.

  • Migranten, oder Immigranten = Ausländer und Immigranten, die Französische Staatsbürger werden.
  • Migration ist eine Bewegung oder Abwanderung der Bevölkerung mit verschiedenen Dimensionen. Die Migration kann als Ergebnis des Willens des Einzelnen oder einer Gruppe angesehen werden, welcher von grundsätzlichen gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Prozessen, sowie individuellen Intentionen und alltäglichen Ereignisse zusammen und gleichzeitig beeinflusst wird. (Lukács-Király, 2001, S. 20)

    Die endgültige Emigration kann neben dem Wohnortswechsel auch den Antrag auf eine andere Staatsbürgerschaft beinhalten, und durchaus Veränderung der Identität verursachen. Im Gegensatz dazu ist die temporäre Migration (meist Arbeitsmigration) eine zeitlich begrenzte, vor allem als Folge von wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen des Landes, aus dem ausgewandert wird, charakterisierte Bewegung. (Emőke Katalin Péter)

  • Ein Migrant oder Auswanderer ist jemand, der für eine lange Zeit von einem Land in ein anderes zieht, da er aus einem Land ausgewandert und in das andere eingewandert ist. (aus Garzanti linguistica).

    Auf Völkerwanderung bezogen: Ein Volk, das aus dem Land aus dem er stammt, in andere Länder einwandert, um sich dort niederzulassen: ein Wandervolk wird sesshaft, wird ständig. (aus Enzyklopädie Treccani)

Arten der Migration

  • – Arbeitsmigration
    – Wirtschaftsmigration
    – Fluchtmigration
    – SpätaussiedlerInnen
    – AsylbewerberInnen
    – BildungsausländerInnen
    – Familiennachzug

  • – Wirtschaftsmigration
    – Asylbewerber
    – Fluchtmigration
    – Familiennachzug
    – Bildungsländer

  • – Arbeitsmigration
    – Studenten-Migration
    – Rückkehrer
    – Illegale Migration: Menschenhandel, Flüchtlinge, Asylbewerber

  • – Wirtschaftsmigration
    – Familiennachzug
    – Asylbewerber

    Emigration Süd-Nord in Inland (bis in die 60er Jahre: Ökonomische Emigration, heute besonders Studenten)

Nationale Besonderheiten

  • – Zirka 840.000 neue Migranten (Stand 2011), primär aus Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn

    – Asylverfahren über BAMF

    – Einbürgerungstest

    – Gleichstellung von Deutschen und Asylbewerbern, denen Flüchtlingseigenschaft zuerkannt worden ist. Erhalten befristete Aufenthaltserlaubnis. U.a. Anspruch auf Sozialhilfe, Kindergeld, Erziehungsgeld, Eingliederungsbeihilfen und Sprachförderung sowie sonstige Integrationshilfen.

    – BAMF http://www.bamf.de/DE/Migration/migration-node.html

  • – 5,4 Mio. Migranten: 8,5 % der franz. Bevölkerung, davon 5,9 % Ausländer (2009: www.insee.fr)

    – Zirka 200.000 neue Migranten pro Jahr

    – 2011: 57.335 Asylanten in Frankreich

    Region Toulouse (Midi-Pyrénées): 201.800 Einwanderer in der Region Midi-Pyrénées in 2006. Das sind 7,3 % der Einwohner.

    – Frauen machen einen Anteil von 52 % der Population mit Migrationshintergrund aus.

    – 1/10 der Aufenthaltstitel werden als Wirtschaftsmigration bewilligt.

    Wirtschaftsmigranten habe oft einen zeitlich begrenzten Arbeitsvertrag.

  • – Ungarn ist ein wichtiges Transitland

    – Tourismus als Einwanderungsgrund

    – Flüchtlinge aus muslimischen Ländern

    – Ungarisch sprechende Migranten

    – Saisonarbeiter

    – Chinesische Arbeiter

    – Familien unter Internationalen Konventionen

    – Ankunft aus wohlhabenden Ländern

  • – Zirca 5.000.000 Immigranten (EU-Länder eingeschlossen, dazu die ohne Ausweis)

    – Die Mehrzahl der Immigrierten kommt aus Rumänien, Marokko, Albanien und China (2012)

    – Schlechte Organisation und Koordination der staatlichen und privaten Dienste und der Integrationsprojekte.

    – Mangel an Zusammenarbeit unter den Organisationen und den Vereinen, die mit den Emigranten arbeiten.

    – Ablehnende Bürokratie (was Aufenthaltsausweis oder –Genehmigung angeht).

    – System der sozialen Inklusion/ zu komplizierte Integration und wenig offen, was Ausländer angeht.

    – Abwesenheit von genauen Gesetzen über das Asyl und den Status der Flüchtlinge.

    – Bis 2013 mangelhaftes Fürsorgesystem für Flüchtlinge und Asylbewerber (SPRAR)

Historisches

  • – 19. Jahrhundert: Individuelle und freie Einwanderung, eher in den Grenzgebieten: Italien, Belgien, Deutschland, etc. – Primär aus wirtschaftlichen Gründen

    – Der Krieg 1914-18: Aufruf an die Kriegsteilnehmer und Arbeitskräfte der Kolonien (Indochina, Afrika, Maghreb (Tunesien, Algerien, Marokko)).

    – Die Krise der 30er Jahre: Krise, Schutz der nationalen Arbeitskräfte, Ermunterung zur Rückkehr der Arbeitskräfte in ihre Länder.

    – 1945 – 1952 : Plan Monnet, der Wiederaufbau von Frankreich: Ankunft der Italiener, Spanier,… Exil- Franzosen (Rückkehr nach Frankreich).

    Erste Gesetze zur Immigration:

    – 1968 : Vereinbarung zwischen Algerien – Frankreich.

    – 1970 – 1990: Erlass zur Wirtschaftsmigration. An ihre Stelle tritt eine Politik der Kontrolle der Einwandererflut.

    – 90er Jahre: Erste Debatten zur Integration in Frankreich (2010 die Debatten scheitern wegen der Französischen Nationalen Identität)

  • – Bezwingung der türkischen Besatzung

    – Habsburgerreich

    – Österreich-Ungarische Vereinbarung bis zum Ersten Weltkrieg

    – Versailler Friedensvertrag und seine Folgen und Nachwirkung

    – Erzwungene Installationen nach dem Zweiten Weltkrieg

    – Revolution von 1956 und die Nachwirkung

    – Änderung des Systems seit 1990 bis heute

  • – Italien war bis 1970 ein Emigrationsland. Zwischen 1876 und 1976 sollen mehr als 24 Millionen Menschen ins Ausland (besonders Amerika und Deutschland) ausgewandert sein.

    – In den 50ger Jahren innere Migration ins Inland, um die am meistens entwickelten Länder zu erreichen (FIAT Industrie).

    – Positive Migrations-Begleichung seit Anfang der 90er Jahre.

    – Bis zu den 90er Jahren bestehen fast keine Gesetze über Immigration.

Aktuelle Politik (Konzepte/Stellungnahmen)

  • – Art. 16 a Grundgesetz – Asylrecht für politisch Verfolgte

    Asylverfahrensgesetz

    Zuwanderungsgesetz

    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

  • Zwei Gesetzestexte sind hier im Verweis: Anordnung vom 2. November 1945 die Bedingungen zum Eintritt und des Aufenthalts von Ausländern in Frankreich.

    CESEDA-Gesetzbuch des Eintritts und des Aufenthalts für Ausländer in Frankreich und des Asylrechts (2004)

    – Gesetz Juli 2006: Immigrationspolitik (Reduzierung der Familienmigration und der Asylmigration, im Gegensatz zur Arbeitsmigration die zeitlich begrenzt ist, ausgewählte und qualifizierte Arbeitsmigranten).

    – 2009: Einrichtung des OFIL: Französisches Amt der Immigration und Integration. Einziges Amt des Staates der legalen Einwanderung.

  • – Amt für Einwanderung und Staatsbürgerschaft

    – Grundgesetz

    – 2007 Gesetz über freien Eintritt, Anmeldung und vorbehaltlichen Daueraufenthalt

    – 2007 Gesetz über die Einreise und den Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen

  • Verordnung mit Gesetzkraft, 25 Juli 1998 Nr.286 (Gesetz Turco-Napolitano)

Ehrenamt/Volonteer

Definition Volonteer

  • Freiwillige – Freiwilliges Engagement – Ehrenamt: Der Begriff „Freiwilliges Engagement“ (teils auch als “Bürgerschaftliches Engagement“ bzw. „Ehrenamt“ bezeichnet) umfasst alle unterschiedlichen Formen der unentgeltlichen Mithilfe und Mitarbeit in überwiegend gemeinnützigen Organisationen. Neben gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten (Jugendfreiwilligendienste, Bundesfreiwilligendienst) gibt es eine große Vielfalt nicht oder wenig geregelter, d.h. beliebig umfangreicher und intensiver Formen freiwilliger Beteiligung und Mitarbeit.

    Freiwilliges Engagement ist grundsätzlich nicht vergütet – möglich oder vorgesehen sind allenfalls Aufwandsentschädigungen sowie ein geringfügiges Taschengeld und Sozialversicherungsabgaben bei den gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten.


  • – Öffentliche freiwillige Tätigkeit bei einer Host Organisation ohne Vergütung.
    – Eine Tätigkeit, die alleine oder in Gruppen, regelmäßig oder gelegentlich, im Inland oder im Ausland durchgeführt wird und dem Gemeinwohl dient.

  • Der/die Freiwillige ist eine Person, die freiwillig eine kostenlose Dienstleistung zu Gunsten der Menschengruppen, die an große Nöte leiden, die unbedingt dringende Hilfe und Beistand brauchen, um Notstand Situationen oder einen Dauerdienst zu bewältigen, anbietet.
    (aus Encyklopädie Treccani)

Arten von Ehrenamt

  • – Bundesfreiwilligendienst
    – Freiwilliges Soziales Jahr
    – Freiwilliges Ökologisches Jahr
    – Freiwilliges Kulturelles Jahr
    – Kirchliches Engagement
    – Allgemeine ehrenamtliche Arbeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen
    – Europäischer Freiwilligendienst

  • In Frankreich ist zu differenzieren zwischen Ehrenamt und Volontariat.

    Ein Ehrenamt kann bezeichnet werden als „eine Arbeit ohne Vergütung, seine Zeit und Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen für eine Person oder Gruppe außerhalb der Familie oder Freunde“

    Das Volontariat: “Eine qualifizierte Arbeit in Vollzeit mit einer Minimum Vergütung“

    – Volontariat (sozialer Zweig): Bürgerservice
    – Volontariat Deutschland
    – Frankreich – VFA
    – Europäisches Volontariat – SVE
    – Internationales Solidarität Volontariat – VSI
    – Internationales Volontariat der Unternehmen- VIE
    – Internationales Volontariat der Verwaltung- VIA
    – Volontariat der Eingliederung
    – Verteidigung 2. Chance
    – Volontariat bei der Feuerwehr

  • – Non-Profit, NGO, kirchliche oder staatliche Institution
    – Profit-Organisationen (Unternehmen, Gesellschaften)
    – Europäischer Freiwilligen Dienst (EVS)

  • – Freiwilliger Dienst
    – National – Zivildienst (SCN)
    – Europäischer freiwilliger Dienst (SVE)
    – Kirchlicher Gemeindedienst
    – Freier, unkonfessioneller Dienst
    – Dienst in ausländischen nicht staatlichen Einrichtungen.

Nationale Besonderheiten

  • – Staat unterstützt Ehrenamt/Freiwilligendienst (FSJ, BFD, etc)

    Gesetz zur Förderung von Freiwilligendiensten

    Ehrenamtsstärkungsgesetz

  • – Unterstützung durch den Staat– Spendenbescheinigung
    – Fahrtkostenerstattung
    – Subventionen der eingetragenen Organisationen für Projekte
    – Unterscheidung zwischen Volontariat und Ehrenamt
    – 2011 arbeiteten jährlich 14 Mio. Erwachsene im Ehrenamt in Frankreich.
    – Internetseite des Staates vorgesehen für Ehrenamt (www.associations.gouv.fr)
    – Zentren der Information für Ehrenamt (CRIB): Zentrum des Volontariats Toulouse (CTV)
    – Es existieren öffentliche Gelder zur Entwicklung der Vereinsleben (FDVA) bestimmt zur Finanzierung der Ausbildung der Ehrenamtlichen

  • – Die soziale Arbeit während des Kommunismus und die dazugehörigen Vorurteile behindern die größere Verbreitung der Freiwilligenarbeit
    – Für ein Abschlusszeugnis müssen 50 Stunden gemeinnütziger Arbeit geleistet werden
    – Freiwilligen Gesetz: klarer Rechtsrahmen für Freiwilligenarbeit, dadurch klare Abgrenzung zu allen Formen der Schwarzarbeit

  • Der Staat/die EU unterstützt den Freiwilligendienst (Taschengeld, Reisekosten) für SCN und SVE.

Motivation

  • – Prestige
    – Hilfe leisten
    – Altruismus/ emotionale Erfüllung
    – positiver Aspekt im Lebenslauf
    – soziale Bindung

  • – Bedürfnis anderen zu helfen
    – Kompetenzen einsetzen/vermitteln in Vereinen mit Schwierigkeiten
    – Persönliche Erfahrungen
    – Bedürfnis einen Sinn im Ehrenamt zu sehen
    – Interkulturelle Austausche/die französische Sprache erlernen
    – Konkretisierung einer Überzeugung und Idee
    – Auch eine Frage der Nähe (Nachbarn) und der Emotion (Freundschaft)

  • Wir können keinen Job bekommen ohne Erfahrung zu haben. Wir können ohne einen Job keine Erfahrung sammeln (Angela Murray, Freiwillige aus England )

    – Schülerinnen und Schüler, Schulabgänger: Berufserfahrung und Werdegang
    – Frauen über 40: Reintegration in den Arbeitsmarkt
    – Rentner: Aktive Teilnahme in der Gesellschaft
    – Aktive Bürger im Job: Verfahren gegen Burnout-Syndrom als Prävention, Förderung der sozialen Solidarität

  • – Positive Seite des CV (manchmal ist der freiwillige Dienst die einzige Chance, sich in dem eigenen Arbeitsbereich zu beschäftigen)
    – Altruismus
    – Soziale Verbindungen
    – Erfahrung

Erwartungen Volonteer (Konzepte/
Stellungnahmen)

  • – Beurlaubung/ Auszeit (Sabbatical)
    – Berufliche Orientierung
    – Persönlichkeitsentwicklung
    – Selbsterfahrung
    – Sammeln von Erfahrungen
    – Persönliche Aufwertung und Anerkennung

  • – Lernen von anderen
    – Persönlichkeitsentwicklung
    – Persönliche Erfüllung
    – Geselligkeit: Andere Menschen treffen, sich austauschen, ein Netzwerk bilden,
    In ein strukturiertes Leben kommen.
    – Flexible Zeitarbeit
    – Freizeitbeschäftigung
    – Persönliche Aufwertung und Anerkennung

  • – Aufwertung
    – Aufwendungen
    – Klare Aufgabenstellung
    – Persönlichkeitsentwicklung
    – Mentoring

  • – Beurlaubung/Auszeit (Sabbatical)
    – Berufliche Orientierung
    – Persönlichkeitsentwicklung
    – Sammeln von Erfahrungen

Erwartungen
Institutionen

  • – Günstige Arbeitskraft

    – Fachkräftenachwuchs

    – Menschliche Bereicherung, Hineinwirken in Gesellschaft

  • – Zusätzliche Mittel in Arbeit der Vereine.
    – Die Ehrenamtsarbeit hat einen hohen Stellenwert.
    – In Frankreich entspricht die Ehrenamtsarbeit in etwa 1.100.000 Arbeitsplätze in Vollzeit.
    – Das ökonomische Gewicht des Ehrenamts entspricht mehr als 76 M €
    – Sicherstellung einer großen Vereinsarbeit.
    – Aktive Mitarbeit der Einwohner in ihrem Land; ein Mittel des sozialen Zusammenhalts, Unterstützung der Solidarität.

  • – Erleichterung für professionelle Arbeitskräfte
    – Überlassung von Facharbeitskräften

  • – Günstige Arbeitskraft
    – Erleichterung für professionelle Arbeitskräfte

Qualifikation

  • – Keine
    – Qualifikation durch Träger des Ehrenamtes
    – Qualifikation durch Berufsausbildung

    – Begleitende Bildungsarbeit in gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten vorgeschrieben

  • Validierung von Kompetenzen und Erfahrungen:
    Versuche der Ausbildung in der Hilfe und beim Zuhören
    Erwerb und Erweiterung der verschiedenen Kompetenzen( Wissen, Ausführen, Lernen zu sein): juristisch, wirtschaftlich, politisch, historisch, interkulturell …
    Gesetzliche Qualifikation
    (Wenn eine Ehrenamtsarbeit in ein legales Beschäftigungsverhältnis endet)
    Erlernen von Toleranz und Zusammenleben, beruhigende Annährung, entmystifizieren den anderen in seiner Einzelartigkeit oder Unterschiedlichkeit.

    Sich dezentrieren in Bezug auf Ethnozentrismus, Diskriminierung, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus.

    Kompetenzen in Kommunikation und interkulturelle Vermittlung.

  • – Nicht nötig
    – MATRA Program: képzők képzése: „Ausbildung der Ausbilder“. Ziel des Programmes: Unterstützung der Organisationen/ Einzelpersonen in der Aneignung von Wissen über Freiwilligenarbeit
    – ÖKA/Freiwilligen-Management: Organisation und Verwaltung von Freiwilligen
    – KAPU Programm: Organisiert die Ausbildung der Freiwilligen, um ihnen praktische Arbeitserfahrung zu ermöglichen

  • – Anpassung des psychologischen Profil dem Freiwilligen- Dienst-Projekt
    – Qualifizierung durch Ausbildung/Berufserfahrung
    – Keine

Arbeitsfelder

  • Sozialwesen (Altenhilfe, Jugendarbeit, Kirche, etc,)
  • Die Arbeitsfelder eines Ehrenamtlichen abhängig von seinen Interessen/Fähigkeiten, von Angeboten/Bedarf der Organisationen und von speziellen Bedürfnissen des Verbrauchers.
    In Frankreich ist die Unterstützung durch das Ehrenamt sehr vielseitig:

    – Organisation und Supervision von Kundgebungen, Veranstaltungen.
    – Teilnahme an Sitzungen des Verwaltungsrates und des Organisationsausschusses. Verwaltungsarbeiten, Sekretariat, Management, Buchführung.
    – Animation und Training im Sportbereich, Bildungswesen, Ausbildung, Ankunft der Einwanderer, Telefonseelsorge, Beratung, Auskünfte,
    – Verschiedene praktische Aktivitäten (Basteln, Haushalt, Hilfe bei verschiedenen Handhabungen…)

  • – Arbeit mit älterer Bevölkerung (zu Hause oder in einer sozialen Einrichtung)
    – Menschen mit Behinderungen
    – Patientenbesuche im Krankenhaus
    – Kinder- und Jugendarbeit (Nachhilfe, Kinderbetreuung)
    – Arbeiten ohne nötige Fachausbildung (Garten- und Hausarbeit)

  • – Soziale Dienste
    – Große Kundgebungen auf internationalem Niveau (z.B.Olympische Spiele 2006 in Turin)

Bezahlung

  • – Keine

    oder

    – Aufwandsentschädigung

    oder

    – Ehrenamtspauschale

    oder

    – „Taschengeld“

  • – Sportvereine und Freizeitgestaltung – 29 %
    – Kulturvereine – 16 %
    – Sozialvereine – 13 % (die Zeit im Ehrenamt ist hier wesentlich länger)
    – Kirchenverbände – 8 %
    – Erziehung und Wissenschaft – 8 %

    Weitere Informationen unter: www.francebenevolat.org

  • – Keine

    oder

    – Es gibt eine Bezahlung (steuerpflichtig und beitragsfrei)

  • – Keine

    oder

    – Taschengeld (SCN,SVE)

    oder

    – Benefits: Dienstkleidung, Bescheinigung, öffentliche Dankworte

Gesetze

  • Jugendfreiwilligendienstgesetz

    – Bundesfreiwilligendienst

  • Ehrenamt = Keine
    (Erstattung der Mitgliedsbeiträge die dann steuerlich Absetzbar sind.)
    Volontariat= Mindestgehalt
  • – 2005-LXXXVIII.
    – Gesetz über die öffentliche Freiwilligenarbeit
    – 2011-CXC.
    – Gesetz über die nationale öffentliche Bildung
    (Community Service)
    – 1068/2012. (III. 20.) Regierungsbeschluss über die Annahme- und mittelfristigen Aufgaben der National Volunteer Strategie 2012–2020

  • – Gesetz 11. August 1991 Nr. 266
    Gesetz über freiwilligen Dienst (PDF)
    – Gesetz 64/2001 Nationaler Zivildienst

Bemerkenswertes

  • – Ehrenamtsfreibetrag
    – Netzwerke

  • – Gesetz Nr. 2006-586 vom 23. Mai 2006 bezogen auf Volontariat in Vereinen und erzieherischer Bereich.
    – Runderlass vom 19. Dezember 2012 bezogen auf Subventionen zur Entwicklung der Vereinsleben (FDVA)
    – Verordnungen zum Management des Vereinslebens.

  • – Ausnützung des SCN/SVE von dem Arbeitsgeber
    – Die Arbeit der freiwilligen Dienstleistenden kann weniger qualifiziert als die eines Professionnellen sein.

Praxis


  • – Downloads des Begleitbuches „Ehrenamt in Frankreich“ (Lien)
    – Downloads des Leitfadens „Ehrenamt in Frankreich“ (Lien)
    – E-Books vom Iriv-Verlag erschienen 2011 zum Jahr des Europäischen Jahres des Ehrenamtes
    – E-Book IRIV (PDF)

  • Gefahr, dass die Professionnellen von den freiwilligen Dienstleistenden in dem Bereich der sozialen Dienste ersetzt werden wegen der Fonds-Schnitte der von der Regierumg zur Verfügung gestellte Finanzierung.