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MIEU – Migration in Europa

Hintergrund zum MIEU-Projekt

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Die Sozialarbeit in Europa ist mit einem tiefgreifenden Wandel der Gesellschaft konfrontiert und muss ihre Arbeit neu justieren. Es gab noch niemals zuvor soviel Wanderungsbewegung in Kern-Europa im Friedenszustand, wie jetzt. Die Migrationsarbeit erfordert sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt den „EUROPÄISCHEN SOZIALARBEITER“. Das heißt, der nationale Blick der Sozialarbeit muss hier angereichert werden mit einem europäischen, globalen Verständnis. Hohe interkulturelle Kompetenz ist gefragt. Im Interesse des sozialen Friedens und der Sicherheit – besonders in den Städten und Metropolen Europas gilt es, diese interkulturellen Kompetenzen und die Qualifizierung sowohl der Hauptamtlichen, als auch der Ehrenamtlichen/Freiwilligen europaweit zu erhöhen.

Die Schere von Arm und Reich klafft dramatisch auseinander, es gibt keine tragende Mittelschicht mehr. In dieser dramatischen Situation sind Erfahrungsaustausch in gemeinsamen Workshops, in Weiterbildungen und in den über das Projekt hinaus dauernden Netzwerken notwendig.

Ziel dabei ist es, neue Perspektiven zu sehen und zu entwickeln, den (sehr vielschichtigen) „Migranten“ (Auswanderer, Flüchtling, Asylant, etc.) aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen, ressourcenorientiert und interkulturell zu arbeiten, andere Systeme und Ansätze kennenzulernen und dadurch neue Kenntnisse zu erhalten. Dieser Blick über die Grenzen hinaus erweitert die fachliche und soziale Kompetenz der Akteure und stärkt bei Allen soziale und staatsbürgerliche Kompetenzen.

Projektziele

  1. Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen den Partnern. Engere Zusammenarbeit zwischen den Partnereinrichtungen auf dem Gebiet der Migrationsarbeit.
  2. Verbesserung der Qualität der Erwachsenenbildung durch Verbesserung der Standards in den einzelnen Einrichtungen, Professionalisierung des Bildungspersonals.
  3. Verbesserung der Zugänglichkeit der Erwachsenenbildung durch Unterstützung der Mobilität von Lehrenden und Lernenden.
  4. Unterstützung von Menschen aus schutzbedürftigen Gesellschaftsgruppen, und ohne abgeschlossene Grundqualifikation um ihnen andere Zugangsmöglichkeiten zur Erwachsenenbildung zu geben.

Ansatz zum Erreichen der Ziele

  1. Regelmäßige Projekttreffen bei den Partnern sowie Kontakt per Telefon und Mail auch zwischen diesen Terminen. Austausch und Analyse unter den Partnern über den aktuellen Stand ihrer Methoden und Strategien in der Migrationsarbeit ihrer haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden
  2. Entwicklung gemeinsamer Standards, die nach einer Anpassung an die nationalen Gegebenheiten im Folgenden in den Einrichtungen umgesetzt werden sollen. Einbeziehung von neuen Methoden in der sich wandelnden Migrationsarbeit. Diese dienen vor allem der Weiterqualifizierung der hauptamtlichen Mitarbeitenden. Entwicklung eines Tutorials, das zur Aus- und Weiterbildung von Freiwilligen eingesetzt werden soll, die sich in der Migrationsarbeit engagieren möchten.
  3. An den Projekttreffen nehmen hauptamtliche Sozialarbeiter wie auch Freiwillige teil.

Weitere Informationen

Hier finden Sie die Positionen der Projektpartner zum Thema Migration, einige Methoden des Arbeitsbereiches der Migrationsarbeit und Ehrfahrungsberichte von Menschen, die in die EU immigriert sind.

Postionen, Methoden & Erfahrunsberichte

Postionen, Methoden & Erfahrungsberichte

Workshops zum MIEU-Projekt

MIEU-Workshops in Budapest, Karlsruhe und Turin.

MIEU-Workshops in Budapest, Karlsruhe und Turin.

Organisationen des MIEU-Projekts

Am MIEU-Projekt beteiligte Organisationen.

Am MIEU-Projekt beteiligte Organisationen.

>>> Hier finden Sie die Teilnehmerliste der Workshops